
PEPERONI FRIEDENS MUSEUM
Dokumentarfilm – in Produktion
Das Peperoni Friedens Museum auf der Wolbecker Straße in Münster war mal Kult. Zu Stoßzeiten in den 2000er Jahren haben die Leute auf der Straße Schlange gestanden – oder so beschreibt es zumindest der Inhaber Djahan Bahrainian.
Heutzutage ist es etwas ruhiger; wo einmal insgesamt 16 Mitarbeiter den Laden gewuppt haben, arbeitet er jetzt dort allein. „So hat man seine Ruhe,“ erklärt Djahan während er schnibbelt, kocht, putzt und Getränke serviert...
Das tägliche Angebot im Friedens Museum besteht aus drei verschiedenen Gemüsepfannen zur Selbstbedienung. Djahan behauptet, dass sein Laden das allererste vegane Restaurant in Münster (oder manchmal sogar in ganz Deutschland) gewesen sei. Das mag man wohl bezweifeln, aber wenn man die vielen gentrifizierten Biosupermärkte und veganen Läden auf der Wolbecker Straße betrachtet – im Gegensatz zum Friedens Museum alle zum Bersten voll – kann man schon verstehen, was er damit sagen will.
Diese Doku wird eine Auseinandersetzung mit dem Genre der „character-led documentary“, die die konventionelle Erzähler-Rolle des Protagonisten hinterfragen will.
Das Material dieser Doku ist also nicht nur die Geschichte Djahans, sondern auch deren Einsatz als Provokation, und ja, manchmal auch als Waffe, gegenüber der Münsteraner Kundschaft beim Mittagessen.
Credit:
Regisseur/ Produzent
Unterstützung:
Das Projekt wurde 2023 für das Etwicklungsprogramm “Masterschool Dokumentarfilm” der Filmwerkstatt Münster ausgewählt





